BGH zur fik­ti­ven Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall

Der BGH hat wie­der über die fik­ti­ve Abrechnung nach ei­nem Verkehrsunfall ent­schie­den (Urteil vom 03.12.13, Az. VI ZR 24/13). Die Leitsätze lau­ten:

Lässt der Geschädigte ei­nen Kraftfahrzeugsachschaden sach- und fach­ge­recht in dem Umfang re­pa­rie­ren, den der ein­ge­schal­te­te Sachverständige für not­wen­dig ge­hal­ten hat, und un­ter­schrei­ten die von der be­auf­trag­ten Werkstatt be­rech­ne­ten Reparaturkosten die von dem Sachverständigen an­ge­setz­ten Kosten, so be­läuft si­ch auch im Rahmen ei­ner fik­ti­ven Abrechnung der zur Herstellung er­for­der­li­che Geldbetrag auf die tat­säch­li­ch an­ge­fal­le­nen Bruttokosten. Der Geschädigte hat in die­sem Fall kei­nen Anspruch auf Zahlung des vom Sachverständigen an­ge­setz­ten Nettobetrags zu­züg­li­ch der tat­säch­li­ch ge­zahl­ten Umsatzsteuer, so­weit die­ser Betrag die tat­säch­li­ch ge­zahl­ten Bruttoreparaturkosten über­steigt.

Über Alexander Gratz

Dipl. jur. Universität des Saarlandes

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