Jäger schleift totes Reh hinter Auto her, Redakteur wegen Beleidigung verurteilt – „Rabaukenurteil“ ist da

von | 2015-06-29T20:51:34+00:00 30. Juni 2015|

Amanda77, Wikimedia Commons Verschiedene Seiten haben diesen Fall schon vor einigen Wochen aufgegriffen, nun liegt mir das Urteil mit Begründung vor: Der (geschädigte) Jäger aus Mecklenburg-Vorpommern hatte im vergangenen Jahr ein Reh, das bei einem Unfall auf einer Landstraße getötet worden war, mit

Nicht beschiedener Antrag auf Überlassung der Messdateien: unzulässige Beschränkung der Verteidigung!

von | 2015-06-29T12:10:15+00:00 29. Juni 2015|

Tim Reckmann / pixelio.de In diesem Verfahren (fahrlässige Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerorts um 65 km/h) stellte der Verteidiger in der Hauptverhandlung u. a. einen Antrag auf Einholung eines Sachverständigengutachtens, hilfsweise „Überlassung aller Messdaten zur gegenständlichen Messserie sowie auf Unterbrechung bzw. Aussetzung der

„Durch die Körperverletzung hat das Opfer eine Verletzung davongetragen.“ – Strafschärfung unzulässig!

von | 2015-06-22T09:54:44+00:00 22. Juni 2015|

FotoHiero / pixelio.de Revisionen in Strafsachen haben bekanntlich öfters wegen Fehlern bei der Strafzumessung Erfolg, speziell auch bei der Verletzung des Doppelverwertungsverbots. In diesem Fall hatte das LG den Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung in drei Fällen und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

OLG Naumburg: Bei schwersten Hirnverletzungen mit Bewusstseinsverlust 60.000 EUR Schmerzensgeld

von | 2015-06-19T11:13:16+00:00 19. Juni 2015|

Damnsoft 09, Wikimedia Commons Für die Schmerzensgeldbemessung in Fällen von schwersten Hirnverletzungen, durch die ein Verlust des Bewusstseins und der Empfindungsfähigkeit eintritt, hat das OLG Naumburg klargestellt, dass ein Anspruch auf Zahlung von Schmerzensgeld nicht deshalb geringer ausfällt oder ganz ausscheidet, weil der