Beim stan­dar­di­sier­ten Messverfahren muss die Höhe des Toleranzabzugs an­ge­ge­ben wer­den

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Eigentlich nichts Besonderes, den­no­ch wird es hin und wie­der fal­sch ge­macht oder ver­ges­sen: Bei ei­ner Verurteilung we­gen ei­nes Geschwindigkeitsverstoßes muss bei der Verwendung ei­nes stan­dar­di­sier­ten Messverfahrens an­ge­ge­ben wer­den, wel­che Toleranz vom Messwert in Abzug ge­bracht wur­de. Aktuell wur­de das in zwei Beschlüssen be­stä­tigt (OLG Bamberg, Beschluss vom 05.11.2015, Az. 2 Ss OWi 1303/15; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 08.01.2016, Az. 3 RBs 132/15; Volltexte sie­he Links). Die Angabe kann, wor­auf das OLG Düsseldorf wei­ter hin­weist, nicht durch ei­ne Bezugnahme ge­mäß § 267 Abs. 1 S. 3 StPO er­setzt wer­den. Dies sei zwar bei ei­nem Messfoto, nicht aber be­züg­li­ch der ein­ge­blen­de­ten Daten mög­li­ch.

Über Alexander Gratz

Dipl. jur. Universität des Saarlandes

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