BGH: Fahrzeugkäufer kann Transportkostenvorschuss vor Nacherfüllung verlangen

von | 2017-10-17T17:17:49+00:00 4. Oktober 2017|

Die in Schleswig-Holstein ansässige Klägerin, eine Verbraucherin, kaufte von der beklagten Fahrzeughändlerin in Berlin einen gebrauchten Pkw. Nach Eintritt eines Motorschadens bot die Beklagte der Klägerin eine Mangelbeseitigung in Berlin an. Daraufhin verlangte die Klägerin die Zahlung eines Transportkostenvorschusses zur Überbringung des nicht fahrbereiten Fahrzeugs

LG Saarbrücken bejaht im „Abgasskandal“ Ansprüche gegen Verkäufer und Hersteller

von | 2017-08-21T11:58:51+00:00 21. August 2017|

auto-im-vergleich.de / pixelio.de Die Streitigkeiten um Fahrzeuge mit manipulierter Abgasrückführung sind nun auch bei den saarländischen Gerichten angekomen: Das LG Saarbrücken hält eine Anfechtung des Kaufvertrags wegen arglistiger Täuschung nicht für möglich, da eine Kenntnis des Fahrzeugverkäufers von den Manipulationen zum Zeitpunkt des

Regelmäßig Freibrennen des Diesel-Rußpartikelfilters notwendig: Verkäufer trifft eine Hinweispflicht

von | 2016-07-03T19:11:40+00:00 5. Juli 2016|

Ralf Schnell / YouTube Bei Dieselfahrzeugen tritt gelegentlich das Problem auf, dass diese mit Rußpartikelfiltern ausgestattet sind, die bei einer erhöhten Abgastemparatur regeneriert werden. Diese Temparatur wird im Kurzstreckenbetrieb jedoch nicht immer erreicht. Bricht aus diesem Grund das Fahrzeug die Reinigung des Filters

Pkw-Kauf: „Chiptuning wird vom Käufer gelöscht, da illegal“ – Verkäufer haftet nicht für Motorschaden

von | 2016-05-01T16:06:33+00:00 2. Mai 2016|

Quelle: CossimoMedia, Wikimedia Commons Der Kläger hat bei der Beklagten in Luxemburg einen Gebraucht-Pkw mit einer Laufleistung von 97.000 km erworben, dessen Motor mittels Chiptuning verändert wurde. In den Kaufvertrag wurde eine Klausel „Chiptuning wird vom Käufer gelöscht, da illegal.“ aufgenommen. Ein Mitarbeiter

LG Berlin: Manipulierter Kilometerzähler ist auch für Kfz-Händler nicht immer ersichtlich

von | 2016-02-21T16:37:56+00:00 23. Februar 2016|

auto-im-vergleich.de / pixelio.de Für diesen Rechtsstreit war entscheidend, ob die Beklagte (Verkäuferin) die Klägerin über die (höhere) Laufleistung eines Pkw arglistig getäuscht hatte. Denn sonstige Ansprüche waren zu diesem Zeitpunkt verjährt. Laut Kaufvertrag sollte der Kilometerstand 113.000 betragen. Im Datenbanksystem des Fahrzeugherstellers war