Telefonierender Fußgänger überquert Straße ohne zu schauen: Alleinhaftung bei Zusammenstoß mit Pkw!

von | 2016-12-12T17:21:03+00:00 12. Dezember 2016|

pixabay.com Stößt ein Pkw mit einem Fußgänger zusammen, kommt ein Entfallen des Schadensersatzanspruchs des Fußgängers wegen überwiegenden Mitverschuldens nach der Rechtsprechung nur in Ausnahmefällen in Betracht. Hier überquerte die Klägerin als Fußgängerin eine Straße in Höhe einer Querungshilfe und wurde von dem von

„Hinterwäldlerischer Taugenichts“, oder: das „perspektivlose Leben“ – 20 % Schmerzensgelderhöhung?

von | 2016-09-25T11:48:35+00:00 27. September 2016|

pixabay.com Außer einem vorwerfbar zögerlichen Regulierungsverhalten kann auch anderes Verhalten des Schädigers bzw. Haftpflichtversicherers, das vom Geschädigten als herabwürdigend empfunden werden muss, zu einer Erhöhung des Schmerzensgelds führen: Das OLG München hatte über die Berufung gegen ein Urteil des LG München I zu

OLG Saarbrücken: 16.000 € Schmerzensgeld nach unfallbedingt versteiftem Handgelenk

von | 2016-07-10T18:28:48+00:00 15. Juli 2016|

Martin Vogler, Wikimedia Commons Der Kläger wurde bei einem Verkehrsunfall, verursacht durch den bei der Beklagten zu 2 haftpflichtversicherten Pkw verletzt (distale Unterarmfraktur links mit distaler Radiusfraktur und dorsoradialem Knorpeldefekt, Handwurzelluxation, multiple Prellungen, multiple Schürfwunden). Er wurde im Klinikum operiert und knapp zwei

Falsche Verdächtigung: Anzeigeerstatter muss für Rechtsanwaltsgebühren aufkommen!

von | 2016-06-08T09:55:05+00:00 8. Juni 2016|

pixabay.com Zwischen der Familie der Klägerin und dem Beklagten bestehen offenbar seit längerer Zeit Nachbarschaftsstreitigkeiten, die bereits die Gerichte beschäftigt haben. Der Beklagte hatte online eine Strafanzeige gegen die Klägerin erstattet und dabei und bei einer späteren Zeugenvernehmung behauptet, diese habe versucht, ihn

BVerfG: Stadt nach Sturz auf nicht rollstuhlgerechtem Behindertenparkplatz schadensersatzpflichtig

von | 2016-04-24T11:43:22+00:00 25. April 2016|

Rainer Sturm / pixelio.de Im Ausgangsverfahren verlangte die dortige Klägerin Schmerzensgeld und Schadensersatz von der beklagten Stadt. Die Klägerin, die auf die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen ist, hat am 06.11.2009 ihren Pkw auf einem Behindertenparkplatz vor dem Rathaus der Beklagten geparkt. Die dortigen