Neuer „Blitzerskandal“? Probleme mit Induktionsschleifen bei TraffiPhot III

von | 2018-03-12T10:40:25+00:00 12. März 2018|Straf- und OWi-Recht|0 Kommentare

Seit einigen  Tagen berichten verschiedene Seiten im Netz über Probleme bei der Rotlichtüberwachung mittels Jenoptik TraffiPhot III berichtet (siehe etwa NDR.de, RP-Online, ntv, auch der Kollege Burhoff hat dazu schon veröffentlicht). Der Abstand der in der Straße verlegten Induktionsschleifen zueinander sei bei einigen Anlagen zu gering.

In diesem Zusammenhang weisen Sachverständige für Messtechnik durchaus schon längere Zeit auf den vom Hersteller genannten Abstandswert von 1,20 Meter hin. Diesbezüglich sollen sich sogar zwei Aufbauanleitungen (jeweils vom 07.12.2005) widersprechen, da nach der einen der Abstand der Induktionsschleifen mindestens 1,20 Meter betragen soll, nach der anderen betragen muss.

Siehe dazu eine gutachterliche Stellungnahme der GFU aus dem August 2017 (PDF).

Ob sich das Ganze tatsächlich zu einem „Blitzerskandal“ entwickelt, bleibt abzuwarten.

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